| Description |
Die ersten Migrantinnen und Migranten kamen als Religionsflüchtlinge ins Land, Religionsfreiheit und religiöse Vielfalt sind deshalb schon lange kennzeichnend für die Vereinigten Staaten. Die Vorlesung befasst sich mit den Entwicklungen in der jüngeren und jüngsten Zeit, der „Amerikanisierung“ einst eingewanderter Religionen 8Judentum, Christentum, asiatische Religionen, Islam) und der Begründung neuer Kirchen und Strömungen, die zum Teil – wie etwa evangelikale Gruppen – erheblichen Einfluss auf die Gestaltung von Gesellschaft und Politik gewonnen haben und gewinnen. Konkrete Themen:
Die religiöse Landschaft in den USA, säkulares Europa versus religiöses Amerika?, Immigration und Religion, Politik und Religion, Zivilreligion von Lincoln bis Trump, Von „The Fundamentals“ zum Fundamentalismus, Entwicklung neuer sozialer Bewegungen (Bürgerrechts- und Frauenbewegung), u.a..
Vorbereitende Literatur:
Hartmut Lehmann, Secular Europe versus Christian America?, in: idem (ed.), Transatlantische Religionsgeschichte, 18.-20. Jahrhundert, Göttingen (Wallstein Verlag) 2007, 146-158
Begleitende Literatur:
Patrick Allit, Religion in America since 1945: A History, New York (Columbia University Press) 2003 (zur Anschaffung empfohlen)
Mark A. Noll, Das Christentum in Nordamerika, (Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen, IV/5), Leipzig (EVA) 2001.
Ergänzende Literatur:
Patrick Allitt (ed.), Major Problems in American Religious History. Documents and Essays, Boston (Wadsworth) 22013. (Dieser Band enthält viele historische Quellentexte und Erfahrungsberichte, die z.T. als Illustrationsmaterial dienen werden.)
Weitere Literatur wird bei der ersten Veranstaltung angegeben. |