|
|
Root number
|
481693 |
|
Semester
|
FS2026 |
|
Type of course
|
Excursion |
|
Allocation to subject
|
Theology |
|
Type of exam
|
not defined |
| Title |
Tagesexkursion nach Neuchâtel/Neuenburg |
| Description |
Die Geschichte der Stadt Neuenburg, malerisch am Fusse des Juras am Neuenburgersee gelegen, nahm um das Jahr 1000 ihren Anfang. Der Burgunderkönig Rudolf III. (970–1032) liess auf einem geeigneten Felsen eine neue Burg (novum castellum) errichten. Wechselnde Herrschaftsverhältnisse der Burgunder, Zähringer, Habsburger, d'Orléans(-Longueville) und der preussischen Könige kennzeichneten die folgenden Jahrhunderte. Viele Stadtpaläste zeugen noch heute von der reichen und wechselvollen Prägung durch französische, deutsche und preussische Einflüsse. Seit dem Mittelalter lässt sich eine intendierte Annäherung der Stadt an die Eidgenossenschaft beobachten; 1814 wurde Neuenburg als 21. Kanton durch die Tagsatzung aufgenommen. In der Reformationszeit wurde die Stadt rasch protestantisch und entwickelte sich in der Folge zu einem wichtigen Druckzentrum für die französischsprachigen Gebiete der Bewegung (Olivétan-Bibel). Später avancierte Neuenburg zum Industrie- und Handelszentrum und erlangte neben der Uhrenfertigung insbesondere durch den Schokoladenhersteller Suchard Bedeutung.
Die Tagesexkursion bietet einen Einblick in die Geschichte Neuenburgs, nimmt historisch-theologische Aspekte in den Blick und thematisiert die heutige Bedeutung ausgewählter Orte. Ein geführter Stadtrundgang sowie ein Gespräch mit dem reformierten Pfarrer, Synodalrat der Kantonalkirche und der EKS Florian Schubert vor Ort ermöglichen einen vielschichtigen Zugang zur Stadtgeschichte. Über den Tag hinweg werden drei Vertiefungseinheiten vorgenommen: Die Pest, auch Schwarzer Tod genannt, suchte die mittelalterliche Stadt 1348 heim und raffte einen Grossteil der Bevölkerung dahin. Guillaume Farel (1489–1565) wirkte ab 1529 als Prediger in Neuenburg und spielte eine zentrale Rolle bei der Einführung der Reformation. Dem Dramatiker, Maler und Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) wurde mit dem „Centre Dürrenmatt Neuchâtel“ vor 25 Jahren ein Monument geschaffen, das dazu einlädt, den religiösen Anklängen in seinem Werk nachzugehen.
Die Tagesexkursion findet am Freitag, den 8. Mai 2026, statt.
Die gemeinsame Vorbereitungssitzung dazu wird am 23. April 2026 von 12.30 bis 13.30 Uhr in Bern abgehalten (Raum wird noch bekannt gegeben). |
|
ILIAS-Link (Learning resource for course)
|
Registrations are transmitted from CTS to ILIAS (no admission in ILIAS possible).
ILIAS
|
|
Link to another web site
|
|
| Lecturers |
Prof. Dr.
Katharina Heyden, Institute of Historic Theology - Ancient History of Christianity and Interreligious Encounters ✉
|
|
Anna Magdalena Lerch, Institute of Historical Theology ✉
|
|
Lea Kathrin Schlenker, Institute of Historic Theology - Ancient History of Christianity and Interreligious Encounters ✉
|
|
ECTS
|
1 |
|
Recognition as optional course possible
|
Yes |
|
Grading
|
passed/failed |
| |
|
Dates
|
| |
|
Rooms
|
| |
| Students please consult the detailed view for complete information on dates, rooms and planned podcasts. |